Fortgeschrittene


Madlen Bross

Melanie Sistig
Laura-Sophie Lutz

Stefan Landenberger

Ausbilder:
Madlen Bross
Melanie Sistig
Laura-Sophie Lutz
Stefan Landenberger


Übungszeiten:
Samstag 15:30 - 16:30 Uhr
(Ort: oberer Platz)

Die Ausbildung für Fortgeschrittene dient der Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung (BH). Die Begleithundeprüfung ist in allen Vereinen des VDH (Verein für das Deutsche Hundewesen) eine Grundprüfung, in welcher der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z.B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft werden.
Diese Prüfung ist die Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z.B. Turnierhundesport (THS), Agility, Obedience, VPG (Vielseitigkeitsprüfung Gebrauchshunde) oder Fährtenarbeit. Die Begleithundeprüfung umfasst im Wesentlichen drei Teile:

Sachkundenachweis
  • Der Hundeführer hat vor Prüfungsbeginn einen Sachkundenachweis zu erbringen. Hierbei wird das Wissen zu verschiedenen Fragen über Hund und Haltung abgefragt. Das Bestehen des Sachkundenachweises ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Begleithundeprüfung.
Unterordnung (Gehorsamsprüfung)
  • Die Prüfung im Unterordnungsteil erfolgt auf dem Übungsplatz nach einem festgelegten Schema. Gefordert wird Fußgehen mit und ohne Leine, das Durchgehen einer Menschengruppe, Sitz aus der Bewegung und Platz aus der Bewegung mit anschließendem Abrufen des Hundes. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem muss der Hund, während ein anderes Mensch-Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritten zu seinem Hundeführer abliegen.
Prüfung in Verkehr/Öffentlichkeit
  • Nach dem bestandenen Unterordnungsteil wird außerhalb des Hundeplatzes das sichere und freundliche Verhalten des Hundes gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Spaziergänger, Jogger etc.) und anderen Hunden überprüft.
Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Unbefangenheitsprobe/Wesenstest), die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird. Hunde mit Wesensmängeln werden sofort disqualifiziert.

Das Mindestalter des Hundes für die Begleithundeprüfung beträgt 15 Monate. Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerstes oder Spielzeug zum Locken abgelegt werden. Jeder Hund, der vorgeführt werden soll, muss gechipt oder tätowiert sein. Dies dient der eindeutigen Feststellung der Identität des Hundes.